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Die historischen Zäsuren von 1945 und 1989/90 haben insbesondere im östlichen Europa zu massiven Umwälzungen geführt - nicht nur hinsichtlich der Entstehung spezifischer Generationen, sondern vor allem auch in Bezug auf Migrationsprozesse. Doch ein Zusammendenken der beiden Aspekte führt schnell zu pauschalen Etikettierungen der betroffenen gesellschaftlichen Gruppen, etwa als ,Erlebnisgeneration', ,Generation 1,5' oder ,zweite Generation'. Dies verstellt jedoch den Blick auf die Akteurinnen und Akteure selbst. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht daher der Versuch, Perspektiven auf Migration und Generation nah an den Menschen nachzuverfolgen, zu verstehen und zu deuten. Dabei rücken neben den biografischen Erfahrungen und Erzählungen auch die jeweiligen Rahmenbedingungen und Kontexte potenzieller kollektiv-biografisch prägender Prozesse von Dynamik und Wandel im östlichen Europa und darüber hinaus in den Fokus. In den insgesamt elf Beiträgen wird nicht nur die Kontingenz des Umgangs mit Migrationserfahrungen durch einzelne Generationen deutlich, sondern auch, inwiefern familiäre, räumliche, politische und nicht zuletzt auch wissenschaftliche Kontexte diese beeinflussen. Die Autor*innen der elf Beiträge reflektieren in unterschiedlicher Art, teilweise stärker empirisch und teilweise stärker theoretisch ausgerichtet, den Nexus von Migration und Generation. Damit greifen sie einen bedeutsamen Zusammenhang auf, mit dem sich migrationswissenschaftliche Arbeiten bislang selten oder in unzureichender Weise beschäftigt haben. - Simon Goebel, in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, erschienen am 10.07.2020.
DDR --- Erinnerungskultur --- Familiengedächtnis --- Arbeitsmigration --- östliches Europa --- Migration und Interkulturelle Kommunikation
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Dieses Buch behandelt die Arbeitsmigration aus Polen nach Deutschland nach der EU-Osterweiterung im Mai 2004. Einzelne Beiträge befassen sich mit der neuen rechtlichen Lage und der damit verbundenen Verschiebung der Wanderungsströme in Richtung der Länder, die ihre Arbeitsmärkte öffneten. Des Weiteren widmen sich die Autoren den unterschiedlichen Migrantengruppen und diskutieren die Struktur und die Formen der neuen Migration sowie die Rolle der Migrationsnetzwerke. Dabei liegt der Fokus auf den transnationalen Praktiken der Migranten und ihrer sozialen Positionierung. Im Anschluss werden die Folgen der Arbeitswanderung in einem offenen europäischen Raum sowie die Herausforderungen der transnationalen Migration für das Verständnis der sozialen Integration in Europa erörtert. »Der Aufbau des Bandes überzeugt durch die Einbeziehung von makro-, meso- und mikroanalytischen Untersuchungen, welche die ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen sowie die strukturelle, soziale, kulturelle und politisch-identifikatorische Teilhabe polnischer Arbeitsmigranten kenntnisreich und detailliert in den Blick nehmen.« Katharina Blumberg-Stankiewicz, Berliner Debatte Initial, 19 (2008) Besprochen in: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, 3-5 (2007), Melanie Tatur
Cultural studies --- Europe. --- Migration. --- Sociology of Work and Industry. --- Work. --- Arbeitsmigration; Europäische Union; Soziologie; Deutschland; Polen; Migration; Arbeit; Europa; Arbeits- und Industriesoziologie; Sociology; Work; Europe; Sociology of Work and Industry --- Europe, Eastern --- Emigration and immigration. --- East Europe --- Eastern Europe
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Diese Studie untersucht Migration und private Transfers im monetären makroökonomischen Kontext. Anhand theoretischer Modelle wird aufgezeigt, wie sich die Zusammenhänge zwischen dem Migrationsstrom und den damit verbundenen Transferleistungen der Migranten auf der einen Seite und anderen makroökonomischen Kennzahlen wie Inflation, Wechselkurs und Output auf der anderen Seite vor dem Hintergrund verschiedener Modellannahmen darstellen. Bevor die Thematik modelltheoretisch und anhand numerischer Experimente untersucht werden kann, wird zunächst zusammengetragen, was die Literatur an Hilfestellun
Foreign workers. --- Deportation. --- Macroeconomics. --- Economics --- Deportation --- Expulsion --- Emigration and immigration law --- Asylum, Right of --- Extradition --- Refoulement --- Alien labor --- Aliens --- Foreign labor --- Guest workers --- Guestworkers --- Immigrant labor --- Immigrant workers --- Migrant labor (Foreign workers) --- Migrant workers (Foreign workers) --- Employees --- Law and legislation --- Employment --- Noncitizen labor --- Noncitizens --- Arbeitsmigration --- Bennöhr --- Implikationen --- Kennzahlen --- Makroökonomik --- Makroökonomische --- Migrantentransfers --- Migration --- Transferleistungen
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Die Geschichte des türkisch-deutschen Migrant*innentheaters ist fast so alt wie die der türkischen Arbeitsmigration in die BRD. Von Beginn an befanden sich unter den Ankömmlingen nämlich auch Künstler*innen, die frühzeitig nach artistischen Ausdrucksmöglichkeiten suchten. Bald entstanden so erste Bühnenprojekte fernab der öffentlich subventionierten Theaterlandschaft, und über die Jahrzehnte entwickelte sich eine vitale Kultur, die weitgehend unbemerkt von der breiteren deutschen Öffentlichkeit stattfand. Erol M. Boran präsentiert die Vorgeschichte des zeitgenössischen postmigrantischen Theaters in Deutschland und liefert damit eine unentbehrliche Grundlage für dessen weitere Betrachtung.
Theatre studies --- Social & cultural history --- Theater --- Kultur --- Kabarett --- Deutschland --- Migration --- Türkei --- Kunst --- Postmigrantische Gesellschaft --- Bühne --- Schauspiel --- Arbeitsmigration --- Kulturgeschichte --- Theatergeschichte --- Theaterwissenschaft --- Interkulturalität --- Theatre --- Culture --- Cabaret --- Germany --- Turkey --- Art --- Post-migrant Society --- Stage --- Acting --- Labour Migration --- Cultural History --- History of Theatre --- Theatre Studies --- Interculturalism
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Erstmals werden mit diesem Buch visuelle Darstellungen von Migrant*innen im Kontext der Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschland anhand von Presse- und Privatfotografien untersucht. Für den Zeitraum von 1960 bis 1982 analysiert Claudia Valeska Czycholl in Spiegel und Stern kursierende Fremdbilder von Migrant*innen. Sie zeichnet diskursive Verläufe nach, fokussiert zentrale Stadien und Themen und identifiziert dominante Repräsentationsmuster. Zudem hinterfragt sie mittels fotografischer Selbstkonstruktionen von Migrant*innen diese hegemonialen Darstellungsweisen und hierarchisierenden Erzählungen von ›Uns‹ und ›Ihnen‹, von ›Wir‹ und den ›Anderen‹. Die Studie gibt so Einblick in tradierte Differenzkonstruktionen und stereotype Vorstellungen und liefert Materialien sowie theoretisch-methodische Ansätze, um sie zu hinterfragen. Besprochen in: https://www.uni-bremen.de, 16.01.2021
Pressefotografie; Privatfotografie; Migration; Medien; Identität; Visuelle Repräsentation; Arbeitsmigration; Diskurs; Bild; Sozialgeschichte; Fotografie; Postkolonialismus; Kulturwissenschaft; Press Photography; Privat Photography; Media; Identity; Visual Representation; Labour Migration; Discourse; Image; Social History; Photography; Postcolonialism; Cultural Studies --- Cultural Studies. --- Discourse. --- Identity. --- Image. --- Labour Migration. --- Media. --- Migration. --- Photography. --- Postcolonialism. --- Privat Photography. --- Social History. --- Visual Representation.
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