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Zu den umfangreichen Beständen des Ägyptischen Nationalmuseums in Kairo zählt seit dem Frühjahr 1899 auch die Grabausstattung des Wedelträgers Maiherperi aus seinem Grab (KV 36) im Tal der Könige, die in der vorliegenden Studie erstmals vollumfänglich präsentiert und eingehend analysiert wird. Als eine der ältesten ‚nichtköniglichen‘ Bestattungen im Tal der Könige kann durch das fast unversehrte, mehr als 200 Objekte umfassende Grabinventar des Maiherperi der Nachweis erbracht werden, dass bereits zu Beginn des Neuen Reiches (1550?1075 v. Chr.) Angehörige der ägyptischen Elite im Tal der Könige bestattet wurden, die nicht der thutmosidischen Königsfamilie angehörten. Durch die Einbindung des archäologischen Kontextes und detaillierte Objekt analysen kommt die vorliegende Studie nach einer kritischen Bewertung der bisherigen Datierungen und Deutungen zu einer umfassenden Neubewertung des beispiellosen Ensembles aus KV 36.
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"Situé sur un éperon, à proximité d’Épernay, le château de Montfélix (Chavot-Courcourt) a bénéficié de 1983 à 1995 d’une fouille programmée, assortie d’une enquête approfondie et élargie dans les sources écrites. Faits rares et propices à la mise en œuvre d’un programme de recherche, on possède son acte de naissance et son occupation a été relativement brève. Linéairement composé, à son apogée, de deux mottes que séparent un rempart de barrage et une basse-cour, il est érigé en 952 par l’un des ancêtres des comtes de Champagne, Herbert, comte d’Omois, alors associé à son frère, le comte Robert, et il est abandonné dès le début du XIIIe siècle. Peu de monographies de châteaux comtaux du Moyen Âge central ont été publiées à ce jour, surtout lorsque, comme c’est le cas ici, elles donnent une part majeure aux structures des Xe, XIe et du début du XIIe siècle, de telle sorte que nos connaissances en la matière demeurent fortement lacunaires. Deux thématiques majeures structurent l’exposé. La première traite du bâti et de ses caractéristiques morphologiques et fonctionnelles, au sein des espaces qui lui sont dédiés. Les huit phases de construction et d’occupation rendent compte de la mise en œuvre progressive des fortifications et des diverses maisons nobles et annexes, qui jonchent le site. Complétées par un examen du mobilier, elles éclairent le sens de l’évolution et aident à en décrypter les ressorts. Intrinsèquement liée à la précédente, la seconde thématique élargit la focale. Elle est centrée sur l’étude des liens entre château et pouvoirs à grande et à petite échelles. Au niveau hexagonal, c’est de la genèse de la principauté « champenoise » dont il est question, et du rôle qu’y joue, à sa modeste échelle, Montfélix du Xe au XIIe siècle. Au niveau microrégional et local, la publication traite de l’impact du château et de sa châtellenie dans la structuration des hommes et de l’espace puis, à partir du XIIIe et plus essentiellement des XIVe et XVe siècles, est abordée la question de ces pôles d’habitat que l’on qualifiait jadis de « villages désertés » ; une appellation qui ne convient plus guère."
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Die Zeit des 3. bis 5. Jahrhunderts n. Chr. brachte für das Gebiet des heutigen Baden-Württemberg einen großen Umbruch : der Limes der römischen Provinz Germania Superior wurde in der Folge politischer Wirren und Kriegerischer Konflikte aufgegeben, viele Einwohner verließen dans Land. In der Folgezeit etablierte sich eine einfachere germanische Besiedlung dort, wo zuvor römische Siedlungen und Landgüter bestanden. Neue Ausgrabungsergebnisse geben Aufschluss über die Entwicklung einzelner Plätze während dieser Zeit und den Wandel der Siedlungslandschaft. Warum hatten einige Orte eine germanische Folgebesiedlung und andere nicht ? Waren romanisierte, bereits in den römischen Provinzen lebende Germanen eine Keimzelle der Besiedlung des 3. bis 5. Jahrhunderts ? Diesen und anderen Fragen widmet sich die vorliegende Untersuchung anhand von 32 Fundplätzen aus einem Arbeitsgebiet, das von der Rheinebene über den Kraichgau bis an den mittleren Neckar und von den südlichen Ausläufern des Odenwalds bis ins Enztal reicht.
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Mehr als vier jajrzehnte nach der Ausgrabung vollendet die Vorlage der in letzter Funktion als Totenliege genutzten Sitzbank die grundlegenden Publikationen zum Inventar des späthallstattzeitlichen Kammergrabes von Hochdorf (um 530 v. Chr.). Den Kern des vorliegenden Sammelbands bildet ein Katalog zum Gesamtbild des einzigartigen Möbelstucks, der auf digitalen bildgebenden Verfahren fußt. Um ihn gruppieren sich detaillierte Beschreibungen zu Befund, Bergung, Restaurierung und Fertigungstechnik, die in der Darstellung eines Nachbaus des Stückes schließen. Vertiefend treten textilarchäologische Analysen der reichen Anhaftungen auf der Totenliege hinzu. Einen weiteren Schwerpunkt stellen archäometallurgische Untersuchungen der Möbelteile sowie der eisernen Substruktion dar. Fragen nach der Herkunft des Objektes werden in einer kulturgeschichtlichen Studie zu seinen südalpinen und italischen Vorbildern und zur Interpretation des Bildprogrammes diskutiert. Den Band beschließen bioarchäologische Beiträge zu dem Toten aus dem Zentralgrab sowie weiteren Bestattungen aus dem Hügelbereich.
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Am nordöstlichen Rand des badischen Städtchens Bruchsal wurde 1986 im Gewann "Aue" durch Luftbildbefliegung ein Doppelgrabenwerk der Michelsberger Kultur (etwa 4300-3600 v. Chr.) entdeckt. In den Jahren 1987-1993 konnten die noch auf etwa 550 m Länge erhaltenen Gräben annähernd vollständig archäologisch untersucht werden. Überraschend war die Auffindung von sechs Grabgruben am Rande und unter der Sohle des äußeren Grabens mit den Skeletten von neun Kindern und sieben Erwachsenen in teils geordneter, teils geordneter, teils irregulärer Lage. Die sorgfältig dokumentierte Ausgrabung machte es möglich, die Baugeschichte der Grabenanlage detailliert nachzuvollziehen. Die Analyse der Befunde offenbarte, dass diese das Ergebnis vielfältiger anthropogener und natürlicher Umformungen über einen Zeitraum von sechs Jahrhunderten hinweg ist. Die Diskussion um die Funktion der Michelsberger Erdwerke kann allerdings auch in Bruchsal "Aue" nicht entschieden werden - Hinweise auf eine profane Siedlungsnutzung mit Defensivcharakter sind ebenso vorhanden wie auf kultisch-rituelle Handlungen.
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