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Der „Mythos vom deutschen Sonder-weg“ spielt seit jeher eine fundamentale Rolle in den öffentlichen Debatten um die nationale Identität der Deutschen. Auch wenn seit 1945 dessen negative Deutungsvariante als Weg in die „deutsche Katastrophe“ dominiert, liegt dessen Ursprung doch in einem positiv verstandenen deutschen Son-derbewusstsein, das Kaiserreich und Weimarer Republik prägte: dem My-thos von der ästhetischen Erfindung der Nation in der „deutschen Bewe-gung“ um 1800, von Deutschland als „unpolitischem“ Land der „Dichter und Denker“. Diese Studie fragt erstmals nach Figu-rationen und Funktionen, aber auch nach dem kulturellen und historischen Ort der Rede von der „deutschen Bewegung“ um 1900.
Nationalism --- History --- Historicism. --- History. --- Philosophy. --- Germany --- Historiography.
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German literature --- Realism in literature --- History and criticism
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Der „Mythos vom deutschen Sonder-weg“ spielt seit jeher eine fundamentale Rolle in den öffentlichen Debatten um die nationale Identität der Deutschen. Auch wenn seit 1945 dessen negative Deutungsvariante als Weg in die „deutsche Katastrophe“ dominiert, liegt dessen Ursprung doch in einem positiv verstandenen deutschen Son-derbewusstsein, das Kaiserreich und Weimarer Republik prägte: dem My-thos von der ästhetischen Erfindung der Nation in der „deutschen Bewe-gung“ um 1800, von Deutschland als „unpolitischem“ Land der „Dichter und Denker“. Diese Studie fragt erstmals nach Figu-rationen und Funktionen, aber auch nach dem kulturellen und historischen Ort der Rede von der „deutschen Bewegung“ um 1900.
Nationalism --- History --- Historicism. --- History. --- Philosophy. --- Germany --- Historiography.
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Der Sammelband, hervorgegangen aus dem Zürcher Jubiläumskongress 2019, erschließt Kellers Erzählwerk als Laboratorium einer transitorischen Poetik. So interpretiert Keller nicht nur aus der Vormoderne überlieferte literarische Gattungen (wie z.B. die Legende) neu, sondern prägt u.a. mit Bildungsroman und Novelle auch diejenigen Formen, in denen das moderne Subjekt psychologisch vermessen wird. Zugleich gelingt es ihm, etwa in den »Züricher Novellen« sowie natürlich in den »Leuten von Seldwyla«, Hetero-, Dys- und Utopien zu entwerfen und durch Realitätsverdoppelungen mögliche Welten zu schaffen, mit denen die Grenzen von Faktualität und Fiktionalität neu verhandelt werden. Es ist dabei gerade das Wechselspiel zwischen der ›Künstlichkeit‹ des Wirklichen und der ›Wirklichkeit‹ von Kunst, in dem Keller sich als moderner Narratologe erweist. Der Systematisierung dieser Erzählkunst gehen die hier versammelten Beiträge nach - und erkunden Kellers Texte als Zeugnisse einer ›Schwellennarratologie‹, die sich epochalen Zuschreibungen entzieht, wo sie nicht diese vielmehr selbst zur Diskussion stellt. Keller not only reinterpreted literary genres like the legend but, with the bildungsroman and the novella, also shaped the forms that psychologically gauge the modern subject. These contributions explore Keller’s texts as evidence of a "threshold narratology," which eludes epochal attributions. Keller’s narrative works are thus revealed as a laboratory of transitory poetics.
LITERARY CRITICISM / Modern / 19th Century . --- Keller, Gottfried --- Keller, Gottfried. --- modernism. --- narratology. --- realism. --- Kerā --- Kai le --- Kaile --- Keler, Gotfrid --- Keleri, Gotpʹrid --- Kīllir, Ǧūtfrīd --- Keller, Gotfryd --- Keller, Gotfrid --- Keller, Goffredo --- Kaile, Gaotefeilite --- Keller, Gkoto̲fri̲nt --- 高·凯勒 --- ケラー, ゴットフリート --- 凯勒, 高 --- ケラー・ゴットフリート --- קלר, גוטפריד --- 凱勒 --- Schriftsteller --- Regierungssekretär --- Librettist --- Maler --- Lyriker --- Zürich --- München --- Heidelberg --- Berlin --- Keller, Elisabeth --- Keller, Regula --- Exner, Adolf --- Exner, Marie --- Scheidegger, Christina Luise --- 19.07.1819-16.07.1890 --- 19.07.1819-15.07.1890 --- 1819-1890 --- Keller, Johann Rudolf
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Von 2016 bis 2022 forschte die an den Universitäten Bochum, Marburg und Köln angesiedelte DFG-Forschergruppe »Journalliteratur« über periodische Printmedien schwerpunktmäßig im langen 19. Jahrhundert, mit einigen Ausflügen ins 20. Jahrhundert. Die dabei in den Blick genommenen Gegenstände reichten von Zeitungen und Zeitschriften im engeren Sinn bis hin zu stärker buchaffinen Formen wie Taschenbüchern, Anthologien und Lieferungswerken. Dieses Heft versammelt – als ›Vermächtnis‹ – einige der wesentlichen methodischen und systematischen Ergebnisse des Forschungsverbunds, um künftiger Journalforschung Impulse zu geben. Ein wichtiger Akzent des Hefts liegt dabei in der Vorstellung einer materialphilologischen Vorgehensweise, welche die spezifische Medialität journalförmiger Publikation in den Mittelpunkt rückt. Zu den behandelten Themen gehören miszellane Schreibpraktiken von Theodor Fontane, journalspezifische Darstellungsmodi von Raum und Zeit, die involvierende Offenheit journalliterarischer Leseszenen, die Verwendung fotografischer Abbildungen in illustrierten Zeitschriften, die Resonanz der Zeitschrift auf das umgebende Medium Film, die graphische Materialisierung von Comics auf Zeitungs- und Zeitschriftenseiten, die methodologisch und theoretisch herausfordernden Reibungsflächen bei der Bindung von Zeitschriftenheften zu Jahrgängen. --Wehrhahn Verlag
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