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Was trägt die Schreibpraxis zur Geschichtsschreibung bei? Was bedeutet ihre unabdingbare Schriftlichkeit für das historische Wissen? Henning Trüper erkundet anhand von Alltagspraktiken des Schreibens das Arbeitsleben des belgischen Mediävisten François Louis Ganshof (1895–1980).
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Dieses Buch stellt erstmalig den Werdegang des ältesten individualpsychologischen Instituts in der Bundesrepublik, des Münchner Alfred-Adler-Instituts (AAIM), dar. Nach einem ausführlichen Theorieteil wird versucht, durch Interviews mit heutigen Protagonisten und noch lebenden Vertretern der Gründergeneration, Aufarbeitung des Archivbestands sowie Bezugnahme auf Einflüsse aus der politischen Geschichte und der Kulturgeschichte der Bundesrepublik, die Geschichte des AAIM wieder lebendig werden zu lassen. Daran anschließend werden tiefenpsychologische Überlegungen zur Entwicklung des AAIM angestellt. Dadurch stellt dieses Buch auch einen Beitrag zur Geschichte der Individualpsychologie in Deutschland sowie der Institutionalisierungsgeschichte der Psychotherapie dar.
Individualpsychologie --- Alfred-Adler-Gesellschaft --- Alfred-Adler-Institut --- AAIM --- Psychodynamik --- Psychotherapie --- Tiefenpsychologie --- Geschichte der Psychologie --- Wissenschaftsgeschichte
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Erstmals werden hier das Werk und das wissenschaftspolitische Wirken des ebenso umtriebigen wie umstrittenen österreichischen Mediävisten Theodor Mayer (1883-1972) umfassend dargestellt. Im Zentrum steht die Frage nach den Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Politik.Theodor Mayer - einst einflussreicher Vertreter einer Landesgeschichte auf verfassungsgeschichtlicher Grundlage - wurde in den 1920er Jahren von den aufkommenden volkstumswissenschaftlichen Methoden und Fragestellungen nachhaltig geprägt. Diese zeittypischen Denkmuster formten sein Geschichtsbild und beeinflussten seine wissenschaftliche Tätigkeit noch über 1945 hinaus. Reto Heinzel stellt die einzelnen Stationen in Mayers eindrucksvoller Karriere dar. Zugleich geht es dem Autor darum, das Selbstverständnis des Historikers, aber auch die objektiven Kontinuitäts- und Bruchlinien in seinem wissenschaftlichen und akademischen Wirken kritisch zu beleuchten.
Geschichtswissenschaft --- Deutschland --- Wissenschaftsgeschichte --- Volksgeschichte --- Konstanz --- Monumenta --- Mediävistik --- Marburg --- Landesgeschichte --- Nationalsozialismus --- Mayer, Theodor, --- Mayer, Theodor, --- Germany.
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Futurologie war das Symptom einer Epochenwende. Heute steht sie für fortschrittsbegeisterte, bunte Zukunftsbilder von Atom-Autos oder Städten im Weltraum. Tatsächlich jedoch beruhte sie zuallererst auf Fortschrittskritik.Intellektuelle wie Ossip Flechtheim, Robert Jungk oder Karl Steinbuch plädierten nicht aus Euphorie für eine Wissenschaft der Zukunft, sondern um den problematischen Folgen des technischen Fortschritts beizukommen. Achim Eberspächer erzählt die Geschichte der Futurologie in der Bundesrepublik entlang ihrer Protagonisten, die um 1970 eine beachtliche Wirkung in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit erzielten. Er deckt die Medienpräsenz der Futurologie und ihr Wechselspiel mit den populären Technikvisionen der 1960er-Jahre auf. Auf diese Weise gelingt es ihm, ihren rasanten Aufstieg, aber auch ihren ebenso schnellen Niedergang zu erklären.
Zukunftsforschung --- Zukunft --- Wissenschaftsgeschichte --- Technikfolgenabschätzung --- Epochenwende --- Politikberatung --- Jungk --- Fortschrittskritik --- Flechtheim --- Steinbuch
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Seit Jahren beschäftigt sich die Zeitgeschichte mit der Verstrickung von Vertretern der eigenen Zunft in das NS-Regime. In diesem Buch geht es um die inhaltlichen und personellen Kontinuitäten in der Osteuropäischen Geschichte am Beispiel der Biographie des Osteuropahistorikers Peter Scheibert (1915-1995). Seine Aktivitäten in der Waffen-SS und seine Verstrickung in den NS-Kulturgutraub werden ebenso beleuchtet wie sein Wirken als Hochschullehrer in der Bundesrepublik und sein Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Esther Abels Buch zeichnet das Bild einer ambivalenten Persönlichkeit und einer problematischen Laufbahn.
Auswärtiges Amt --- Drittes Reich --- Kunstraub --- Marburg --- Osteuropäische Geschichte --- Ostforschung --- Universitätsgeschichte --- Zweiter Weltkrieg --- Wissenschaftsgeschichte --- Scheibert, Peter, --- Waffen-SS
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Die Fragmente der Alexandriner zur Ilias werden in dieser Ausgabe erstmals systematisch gesammelt, neu ediert und kommentiert, und zwar - abweichend von allen früheren Editionen - unter Berücksichtigung ihrer überlieferten Form. Die innovative Auffassung der antiken Ekdoseis als Arbeitsexemplare der Alexandriner und die systematische Berücksichtigung der Worterklärungen der D-Scholien machen van Thiels Ausgabe zum Meilenstein der homerischen Philologie und zum unerlässlichen Instrument für überlieferungsgeschichtliche Untersuchungen. Ein umfangreiches Register (ca. 700 Seiten) sammelt und erschließt die behandelten Gegenstände.
Homère. --- Homerforschung. --- Homeric studies. --- Iliad. --- Ilias. --- Wissenschaftsgeschichte. --- history of scholarship. --- Textgeschichte --- LITERARY CRITICISM / Ancient & Classical. --- Textüberlieferung --- Überlieferung --- Überlieferungsgeschichte --- Text --- Literatur --- Homer. --- Aristarchus, --- Aristophanes, --- Homer --- Criticism, Textual. --- Homère.
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Geist hat keine Konjunktur in Kulturwissenschaften. Die postmodernen/poststrukturalen Theorieformationen der letzten Jahrzehnte gründeten sich gerade in Absetzung von Geist und Geisteswissenschaft, welche prominent und methodologisch mit dem Namen Wilhelm Dilthey verknüpft wird. Dilthey ist der Knotenpunkt eines Netzwerkes, welches Philosophie, Literatur, Pädagogik, Religion und (Kultur-)geschichte als Umgebung von Personen tradiert. Diese Syntheseleistung funktioniert nicht primär hermeneutisch, sondern als genealogischer Überlieferungsverkehr. (Auto-)biografische Techniken und Verkehrsformen zeigen und erzeugen eine »Ökonomie geistigen Lebens«, die das Leben mit der Wissenschaft »befreunden« muss. In dieser Konkretion werden Haut, Hand und Kopf eines theoretischen Lebens zu Oberflächen, in denen sich Kulturgeschichten, Wissenspoetologien und Ideengeschichten einrichten können.
Philosophers --- Dilthey, Wilhelm, --- Hoffner, Wilhelm, --- Diltʻai, Vilhelm, --- Ti-erh-tʻai, --- Dilthey, Guillermo, --- 狄尔泰, W, --- Biographie --- Dilthey --- Freytag --- Geistesgeschichte --- Geisteswissenschaften --- Geschichte 19. Jahrhundert --- Haym --- Wissenschaftsgeschichte --- von Treitschke --- von Ranke
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Der Band geht auf eine Ringvorlesung an der Universität Paderborn im Sommersemester 2017 zurück. Die versammelten Beiträge gegenwärtiger Fachvertreter*innen unternehmen eine aktuelle Standortbestimmung der Komparatistik. Diskutiert werden vor diesem Hintergrund und anhand paradigmatischer Beispiele (1) die Ausweitung der Literaturwissenschaften - zu denen die Komparatistik seit ihrer Gründung und nach wie vor zu zählen ist - zu den Kulturwissenschaften, (2) Möglichkeiten des Fortbestehens und der Neubegründung komparatistischer Traditionen sowie (3) Konzeptionen des Faches, denen ein transkulturelles Verständnis der - insbesondere europäischen - Literatur und Kultur von der Antike bis zur Gegenwart zugrunde liegt.
Vergleich --- Gattungen --- Gender Studies --- Wissenschaftsgeschichte --- Intermedialität --- Interkulturalität --- Interdisziplinarität --- Comparison --- Genres --- History of Science --- Intermediality --- Interculturalism --- Interdisciplinarity --- Comparative literature.
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Wodurch prägten die französischen Historiker aus dem Umfeld der Zeitschrift »Annales« einen wissenschaftlichen Paradigmenwechsel von der Politikgeschichte zur Sozial- und Mentalitäten-Geschichte? Peter Schöttler spürt den schwierigen Beziehungen und Verflechtungen zwischen französischen und deutschen Historikern nach und zeigt, warum die »Annales«-Historiker meinen, dass man nicht nur »von Deutschland lernen«, sondern auch »verlernen« muss.
Historiography --- Annales school. --- Annales d'histoire économique et sociale. --- Positivismus --- Nationalsozialismus --- Historismus --- Sozialgeschichte --- Marc Bloch --- Lucien Febvre --- Mentalitätengeschichte --- Wissenschaftsgeschichte --- 19.-21. Jahrhundert --- Geschichtstheorie --- Wirtschaftsgeschichte
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Praxis und Wissenschaft - wie hängen sie zusammen, wenn man ihr Verhältnis von der Praxis her denkt? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede ergeben sich hierzu zwischen klinischer Medizin, Psychotherapie, Rechtspflege, Seelsorge und Pädagogik? Alle fünf Disziplinen haben es seit jeher mit der "gebrechlichen Einrichtung der Welt" zu tun. Ihr Umgang mit den ihnen aufgegebenen Patienten, Klienten, Mandanten, Trostsuchenden, Auszubildenden hat sich zunehmend verwissenschaftlicht, beschleunigt seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Zum einen nehmen sie fortlaufend Ergebnisse diverser Bezugswissenschaften in sich auf. Zum anderen ist und war ihre Praxis immer auch ein Ort eigenständiger empirischer Forschung und Theoriebildung. Eingeleitet wird der Band durch einen historisch-genealogischen Beitrag; den Schluss bildet ein wissenschaftstheoretischer, der sich noch einmal der Familienähnlichkeit der Disziplinen widmet.
Klinische Medizin --- Psychotherapie --- Rechtspflege --- Seelsorge --- Pädagogik --- Wissenschaftstheorie --- Wissenschaftsgeschichte --- Epistemologie --- Familienähnlichkeit --- Clinical Medicine --- Psychotherapy --- Administration of Justice --- Pastoral Work --- Pedagogy --- Philosophy of Science --- History of Science --- Epistemology
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