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Der französische Schriftsteller Céline ist als Person umstritten, und seine literarischen Texte sind schwer auf den Begriff zu bringen. Vor allem an der Schnittstelle von Pamphlet und Roman stellen sich ästhetische Fragen, die von ethischen nicht zu trennen sind. Antisemitismus und Avantgarde? Was für viele Interpreten nicht zusammengehören darf, scheint in Céline eine groteske Synthese gefunden zu haben. Zeitlebens bedient der Autor die Maske des Monsters, und das nicht nur in seinen Hetzschriften. Das Pamphlet und der Roman liegen dabei auf ein- und derselben Entwicklungslinie: Célines berühmter ›Stil‹ ist nichts anderes als eine ästhetische Strategie, die Selbstinszenierung und Narration auf einen Nenner bringt. Die literaturwissenschaftliche Analyse ist hier mehr als Funktionsbeschreibung. Sie seziert das Monster.
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Eine der grundlegenden Fragen, im öffentlichen Recht im Allgemeinen wie im Bergrecht im Besonderen, ist immer noch die Frage nach der Rechtsnachfolge in öffentlich-rechtliche Zulassungen. Dabei ist kaum ein anderes Rechtsgebiet wie das Bergrecht von einer langen Tradition geprägt, ohne an Aktualität einzubüßen. Gerade in einer Situation wie der heutigen, in der viele (ehemalige) Bergbauunternehmen einem Restrukturierungsprozess unterzogen werden, ist besonders die bergrechtliche Nachfolgefrage von praktischer Bedeutung: was geschieht im Falle des Todes eines Berechtigungsinhabers, in Fällen gesellschaftsrechtlicher Umwandlungen bestehender Bergbauunternehmen oder im Falle der Veräußerung eines Bergwerks mit den erteilten Bergbauberechtigungen und Betriebsplanzulassungen? Ein Vergleich mit der Rechtsnachfolge in verschiedene Zulassungsakte auf dem Gebiet des vorhaben- und produktbezogenen Umweltrechts liefert Lösungsmöglichkeiten und fördert zugleich das Bedürfnis nach einer Änderung der im Bundesberggesetz bestehenden Regelungen über die Rechtsnachfolge zutage.
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This collection brings together the articles dedicated to the 60th birthday of Professor Wolf Schmid, one of the foremost literary scholars of our times who made a crucial contribution to a wide range of scholarly fields: narratology, poetics, history of Russian and Slavic literature, Pushkin and Dostoevsky. The contributors form a distinguished international group of prominent scholars whose essays in this volume further develop Wolf Schmid's narratological theory, shed new light on major works of literature and offer fascinating new insights into various periods of literary history.
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Prof. Dr. Uwe Koreik has played a decisive role in shaping the subject of German as a Foreign and Second Language in academic and institutional terms over the past decades. Under the title Beruf(ung) DaF/DaZ, which reflects Uwe Koreik's decades of commitment to the subject and the people associated with it, the commemorative publication for him on the occasion of his 65th birthday is now available. It combines 24 academic contributions and 16 vignettes in two volumes. The academic contributions, written by renowned representatives of the field, trace Uwe Koreik's academic career and address topics from his fields of work and research: Cultural Studies, Film and Literature, Places of Remembrance as well as the field of testing and examination. The vignettes from colleagues, companions and friends also take a look at the human side of Uwe Koreik in humorous and anecdotal form.
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philosophical jargon are called Tenses". To claim that Tenses are real is to claim that they are satisfied, i.e. that something in fact possesses them. The debate between realists and antirealists concerning Tense has so far been conducted in ontological terms. Realists about Tense (so-called A-theorists)claim that things really do have Tenses, antirealists (Btheorists) deny this. Most of them claim that Tenses can be reduced to tenseless properties. This book criticises the current debate between A-theorists like Quentin Smith and B-theorists like D. H. Mellor on methodological grounds. It suggests an alternative strategy for how the debate might proceed, where insights from other kinds of realism-debates are made useful for the debate about Tense. This book makes the original attempt to apply two general frameworks for realism-debates, developed by Michael Dummett and Crispin Wright, to the debate about Tense. Here the focus lies on the correct interpretation of the truth-predicate for statements of the disputed kind. The aim of this publication is to show that the debate about the reality of Tense should be reinterpreted as a debate about the truth and semantics of statements which ascribe Tenses."
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Der französische Schriftsteller Céline ist als Person umstritten, und seine literarischen Texte sind schwer auf den Begriff zu bringen. Vor allem an der Schnittstelle von Pamphlet und Roman stellen sich ästhetische Fragen, die von ethischen nicht zu trennen sind. Antisemitismus und Avantgarde? Was für viele Interpreten nicht zusammengehören darf, scheint in Céline eine groteske Synthese gefunden zu haben. Zeitlebens bedient der Autor die Maske des Monsters, und das nicht nur in seinen Hetzschriften. Das Pamphlet und der Roman liegen dabei auf ein- und derselben Entwicklungslinie: Célines berühmter ›Stil‹ ist nichts anderes als eine ästhetische Strategie, die Selbstinszenierung und Narration auf einen Nenner bringt. Die literaturwissenschaftliche Analyse ist hier mehr als Funktionsbeschreibung. Sie seziert das Monster.
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Auf einer breiten Basis maßgeblicher deutscher und französischer Texte gelingt es Jürgen Schramke nachzuweisen, welch bedeutende Rolle dem Konzept Enthusiasmus in den unterschiedlichen Strömungen der Aufklärung zukommt. In einem großen geschichtlichen Bogen von der frühen Aufklärung bis zur Französischen Revolution zeigt er auf, wie der Begriff sich von seinen religiösen Konnotationen löst und zunehmend als eine positive seelische Energie verstanden wird, derer sich die Vernunft bedient, um Praxis werden zu können. Dabei erläutert Jürgen Schramke durchgängig auch die Verbindungs- und Trennlinien zu den Begriffen Schwärmerei und Fanatismus im Kontext der zeitgenössischen Diskussionszusammenhänge und belegt zudem den oftmals engen Zusammenhang zwischen Enthusiasmus und Genie-Konzept. Als Philologe mit einem ausgeprägten Interesse an Ideengeschichte, als Germanist und Romanist mit langjähriger Erfahrung in Forschung und Lehre an deutschen und französischen Universitäten hat Jürgen Schramke sein Forschungsfeld mit großer Fachkompetenz vermessen. Die Erträge seiner wertvollen Arbeit verdienen Aufmerksamkeit und produktive Auseinandersetzung. Ruth Florack
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