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Das Geschichtsbewußtsein Jugendlicher ist in einem beklagenswerten Zustand - so ein gängiges Stereotyp. Daß dieses oft monierte Defizit keineswegs verallgemeinert werden kann, ist das Ergebnis der empirischen Studie von Carlos Kölbl, in der Formen historischer Sinnbildung unter Jugendlichen analysiert werden, die in mancherlei Hinsicht äußerst komplex und spezifisch modern sind. Damit ist der Band nicht nur in der Lage, die wissenschaftliche Diskussion um eine Entwicklungspsychologie historischer Sinnbildung durch neue Akzente zu bereichern. Er bietet darüber hinaus auch zahlreiche Anregungen für einen Geschichtsunterricht, der stärker an die historischen Kompetenzen und Interessen Jugendlicher anknüpft. Neben seinen empirischen Resultaten präsentiert der Autor eine informationsreiche Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand sowie grundlegende theoretische Überlegungen. »Die Stärken der kenntnisreichen und informativen Arbeit liegen im theoretisch-konzeptionellen Bereich. Dies betrifft die argumentativ differenziert vorgetragenen begrifflichen Reflexionen, die Ausführungen zu einer Entwicklungspsychologie historischer Sinnbildung sowie [...] die eng damit zusammenhängende methodologisch-methodische Grundlagenreflexion. Auch der Forschungsüberblick bietet insbesondere wegen der disziplinenübergreifenden Ausrichtung eine anregende und gewinnbringende Lektüre, wobei einzelne pointierte Bewertungen die kritische Urteilsbildung des Lesers herausfordern.« Uwe Barrelmeyer, H-Soz-u-Kult, 2 (2005) »Der von Kölbl gewählte methodische Ansatz, der sich an der Grounded Theory von Glaser und Strauss orientiert, zeichnet sich durch eine große Offenheit aus. Während viele der bisherigen Untersuchungen mit Fragebögen operierten und oftmals nur Wissen aus oder Meinungen über den Geschichtsunterricht abfragten, können die von Kölbl befragten Schüler ihr Verständnis von Geschichte und allem was sie darunter verstehen, weitgehend selbst entwickeln. Aufschlussreich sind neben der Methode auch die gebildeten Kategorien, entlang derer Kölbl die Daten strukturiert und analysiert.« bampel, www.amazon.de »Insgesamt ist das Buch ein spannender Beitrag für das bislang noch wenig erforschte Zwischenfeld von Entwicklungspsychologie/Identitätsbildung bei Jugendlichen und historischer Sinnbildung.« Wilhelm Schwendemann, Forum Qualitative Sozialforschung, 9/2 (2008) Besprochen in: Wunderer, Geschichte, Politik und ihre Didaktik, 3-4 (2004) GDB, 33 (2005), Eva Erdmann
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Islamic theology had to wait a long time before being granted a place in the European universities. That happened above all in German-speaking areas, and this led to the development of new theological and religious pedagogical approaches. This volume presents one such approach and discusses it from various perspectives. It takes up different theological and religious pedagogical themes and reflects on them anew from the perspective of the contemporary context.The primary focus is on contemporary challenges and possible answers from the perspective of Islamic theology and religious pedagogy. It discusses general themes like the location of Islamic theology and religious pedagogy at secular European universities. The volume also explores concrete challenges, such as the extent to which Islamic religious pedagogy can be conceptualised anew, how it should deal with its own theological tradition in the contemporary context, and how a positive attitude towards worldview and religious plurality can be cultivated.At issue here are foundations of a new interpretation of Islam that takes into account both a reflective approach to the Islamic tradition and the contemporary context. In doing so, it gives Muslims the opportunity to take their own thinking further.
RELIGION / Islam / Theology. --- Islam, Theology, Religious Education, Pedagogy. --- Europe. --- Council of Europe countries --- Eastern Hemisphere --- Eurasia
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Kultur und Gesellschaft unterliegen Transformationsprozessen, deren Ausmaße, Dimensionen und Geschwindigkeit kaum zu ermessen sind. Der erste Teil des Bandes fragt nach der Neuformulierung des Bildungsbegriffs unter den Bedingungen einer verstärkten Drift in den Mustern gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der zweite Teil analysiert kulturelle Phänomene und soziale Felder wie Familie, Identität, Geschlechterverhältnisse, Pop, Migration, Postkolonialität und Bildungsreform, neue Medien im Unterricht oder Bildungsrecht. Die Beiträge, die nach tragfähigen Perspektiven im komplexen Phänomenbestand von Transformationsgesellschaften suchen, verorten Bildungstheorie im Rahmen einer weit verstandenen Kulturwissenschaft. Besprochen in: pro Zukunft, 17/2 (2003)
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Pädagogische Prozesse setzen ihrer Steuerung, Identifizierung sowie sprachlichen Fixierung einen Widerstand entgegen: Über den Zuwachs an Wissen und Kompetenz hinaus sind sie auf die Selbstbestimmung der Subjekte gerichtet. Diese aber stellt die Pädagogik vor zahlreiche Schwierigkeiten: Wie ist die Veränderung des Selbst durch Bildung zu denken? Was bedeuten Singularität und Existenzialität für die Pädagogik? Die Beiträge dieses Bandes verbinden pädagogische und philosophische Reflexionen, um so neue Denkräume angesichts eines widerständigen und nicht-souveränen pädagogischen Sprechens zu erschließen. »Die Beiträge artikulieren einen Widerstand gegen identifikatorische Wissensakkumulierung und versuchen ein pädagogisches Sprechen zu begründen, das Existentialität als Widerstand begreift. Na endlich sagt das (mal wieder) wer.« Birge Krondorfer, an.schläge, 2 (2009)
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Mit der dekonstruktiven Analyse des Diskurses zur Lernberatung in der Weiterbildung wird ein innovativer methodologischer Zugang zu einer zentralen pädagogischen Diskussion vorgelegt. Die Aporien des Weiterbildungsdiskurses über das Prinzip der Selbststeuerung, die Beratungskommunikation und den Status des Subjekts werden in den Blick gebracht. Der Text bietet theoretisch interessierten Lernberaterinnen und -beratern eine bemerkenswerte Grundlagenarbeit und Studierenden oder Lehrenden ein gelungenes Beispiel des Einsatzes poststrukturalistischer Figuren in den erziehungswissenschaftlich-erwachsenenpädagogischen Diskurs. Besprochen in: REPORT, 30/4 (2007), Elisabeth Kamrad
Education --- Education. --- Pedagogy. --- Post-structuralism. --- Sociology of Education. --- Theory of Education. --- Lernberatung; Weiterbildung; Dekonstruktion; Poststrukturalismus; Bildung; Bildungstheorie; Bildungssoziologie; Pädagogik; Deconstruction; Post-structuralism; Education; Theory of Education; Sociology of Education; Pedagogy
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Das Buch widmet sich der aktuellen Frage, wie Jungen im heutigen Bildungssystem Geschlecht herstellen (doing gender). Männlichkeit entsteht hier als Ergebnis von Interaktionen, an denen neben den Mitschülern auch Lehrkräfte, Mitschülerinnen und institutionelle Rahmenbedingungen beteiligt sind. Es zeigt sich, dass die bisherigen Männlichkeitsbilder zunehmend dysfunktional werden und in Bewegung geraten. Zugleich existieren Situationen, in denen Geschlecht an Relevanz verliert (undoing gender). Anhand vieler Beispiele gibt das Buch einen detaillierten Einblick in den Alltag von Schülern der Mittelstufe im Gymnasium und skizziert Möglichkeiten der Veränderung von Männlichkeit. »[D]das Buch [ist] wegen seiner detailreichen Analysen, die die Generierung von Männlichkeit im schulischen Alltag nachvollziehbar machen, sowohl für Wissenschaftler/-innen als auch Praktiker/-innen im besten Sinne des Wortes aufschlussreich.« Barbara Scholand,www.querelles-net.de, 17 (2005) Besprochen in: www.genderundschule.de, 21.10.2005 www.lehrerbibliothek.de, 25.10.2010, Christian Prior
Education --- Educational Research. --- Gender Studies. --- Gender. --- Pedagogy. --- Sociology of Education. --- Youth. --- Männlichkeit; Schule; Interaktionen; Schüler; Ethnographie; Bildung; Gender; Bildungsforschung; Gender Studies; Jugend; Bildungssoziologie; Pädagogik; Education; Educational Research; Youth; Sociology of Education; Pedagogy
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Diese Studie wirft die Frage auf, inwieweit eine Pädagogik jenseits der Erstarrung in systemischen Strukturen beweglich und systematisch zu denken ist. Dieser paradoxen Ausgangskonstellation kann mit der späten Systemtheorie Luhmanns begegnet werden, die den Versuch unternimmt, eine differentialistische Wende jenseits des klassischen Differenzbegriffes voranzutreiben. Die bislang offenen Enden dieses Projekts werden mit Deleuze weiterentwickelt. In einer topologischen Lesart - insbesondere aus dem Blickwinkel einer Topologie der Differenz - kann Pädagogik so als Ausdruckssystem refiguriert werden. Besprochen in: IASLonline, 6 (2011), Thorsten Sühlsen
Education --- Education. --- Pedagogy. --- Theory of Education. --- Systemtheorie; Differenzphilosophie; Topologie; Luhmann; Deleuze; Bildung; Bildungstheorie; Pädagogik; Systems Theory; Education; Theory of Education; Pedagogy --- Luhmann, Niklas, --- Deleuze, Gilles, --- Deleuze, G. --- Delëz, Zhilʹ, --- Dūlūz, Jīl, --- Delezi, Jier, --- دولوز، جيل
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School bullying is widely recognised as an international problem, but publications have focussed on the Western tradition of research. A long tradition of research in Japan and South Korea, and more recently in mainland China and Hong Kong, has had much less exposure. There are important and interesting differences in the nature of school bullying in Eastern and Western countries, as the first two parts of this book demonstrate. The third part examines possible reasons for these differences - methodological issues, school systems, societal values and linguistic issues. The final part looks at the implications for interventions to reduce school bullying and what we can learn from experiences in other countries. This is the first volume to bring together these perspectives on school bullying from a range of Eastern as well as Western countries.
Bullying in schools --- Comparative education. --- J4952 --- K9362 --- S14/0200 --- Education, Comparative --- Education --- School bullying --- Schools --- Prevention --- Japan: Education -- school life (including ijime) --- Korea: Education -- pedagogy, educational psychology and sociology --- China: Education--General works --- History --- Comparative education
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Was man unter Lernen versteht, hängt eng mit der Vorstellung vom lernenden Subjekt zusammen. Tobias Künkler untersucht den herrschenden Lerndiskurs, der u.a. von neurowissenschaftlichen und konstruktivistischen Ansätzen geprägt ist, auf den Zusammenhang von Subjekt- und Lernverständnis - und zeigt, dass die bedeutsame Rolle der ›Anderen‹ für das Lernen bislang nicht genügend berücksichtigt wurde. Unter Rückgriff auf die Kritik am ›modernen Subjekt‹, alternative Lerntheorien sowie Diskurse über ›Relationalität‹ erarbeitet er ein alternatives - relationales - Verständnis des Lernens: Lernen als radikales Beziehungsgeschehen. »Aktuell auch im Feld der Kunstpädagogik immer mehr rezipiert, stellt dieses komplexe Buch trotz seines herausfordernden Umfangs daher eine Pflichtlektüre dar.« Miriam Schmidt-Wetzel, Kunst + Unterricht, 407-408 (2016) »Lernen funktioniert in Beziehungen. [Künklers] Studien tragen dazu bei, dass sich die Erziehungswissenschaft weiterhin mit der Thematik auseinander setzen muss. Impu!se, 174 (2012) »Mit dem von Tobias Künkler herausgearbeitetem Vokabular, den Thesen und Fingerzeigen wird sich die Erziehungswissenschaft dezidiert auseinander setzen müssen, wie auch mit den Anforderungen für die weitere, erziehungswissenschaftliche Forschung!« Jos Schnurer, www.socialnet.de,29.09.2011 Besprochen in: Fachportal Pädagogik, 10 (2011) lehrerbibliothek.de, 2 (2013), Oliver Neumann
Lernen; Lerntheorie; Subjektivität; Subjekt; Relationalität; Bildung; Sozialität; Bildungstheorie; Bildungssoziologie; Pädagogik; Education; Social Relations; Theory of Education; Sociology of Education; Pedagogy --- Pedagogy. --- Social Relations. --- Sociology of Education. --- Theory of Education.
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From the late nineteenth century until World War II, competing spheres of professional identity and practice redrew the field of history, establishing fundamental differences between the roles of university historians, archivists, staff at historical societies, history teachers, and others. In History's Babel, Robert B. Townsend takes us from the beginning of this professional shift-when the work of history included not just original research, but also teaching and the gathering of historical materials-to a state of microprofessionalization that continues to define the field today. Drawing on extensive research among the records of the American Historical Association and a multitude of other sources, Townsend traces the slow fragmentation of the field from 1880 to the divisions of the 1940s manifest today in the diverse professions of academia, teaching, and public history. By revealing how the founders of the contemporary historical enterprise envisioned the future of the discipline, he offers insight into our own historical moment and the way the discipline has adapted and changed over time. Townsend's work will be of interest not only to historians but to all who care about how the professions of history emerged, how they might go forward, and the public role they still can play.
Historiography --- History --- Historians --- History. --- Study and teaching --- professionalization, scholarship, professionalism, professional identity, history, academia, teachers, education, pedagogy, historical societies, archivists, university historians, museum, exhibition, historiography, nonfiction, journals, standards, leadership, collaboration, technology, humanities, specialization, career.
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