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Lukians Essay "Über Trauer" greift ethische und religiöse Fragen auf, die zu jeder Zeit für Menschen wichtig waren: Wie soll ein Mensch mit dem Schmerz umgehen, wenn ihm eine nahestehende Person durch den Tod entrissen wird? Wie soll man mit dem Verlust fertig werden? Wie soll man sich die condicio des Toten vorstellen? Landläufige Vorstellungen, das führt Lukian vor, nährten die Furcht, dass es dem Toten schlecht ergehe, und steigerten dadurch auch die eigene Todesangst. Dem setzt der sprechend eingeführte Tote den (kynisch konnotierten) Nachweis entgegen, dass es dem Toten eigentlich besser geht, da er keinerlei Bedürfnisse mehr hat. So ist bei aller satirischen Einkleidung der in dieser Schrift ausgeführten Gedanken doch auch die Überzeugung zu spüren, dass der Mensch besser dran ist, wenn es ihm gelingt, durch rationale Überlegung seine Todesfurcht zu überwinden oder wenigstens zu reduzieren.
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Dieser Band bietet erstmals die vollständige "Apologie" des Lukian von Samosata (2. Jh. n. Chr.) zusammen mit einer Einführung, einer adäquaten ÜberSetzung sowie hilfreichen kulturgeschichtlichen, literaturwissenschaftlichen sowie philologischen Erläuterungen. Dabei kann die "Apologie" als zentrale literarisch-rhetorische Textform im Gesamtwerk Lukians sowie in der antiken Literatur generell verortet werden. Lukian gelingt es auf virtuose Weise, mit der Verwendung der dikanischen Redeform par excellence das öffentliche Prestige und den Erfolgsweg des Sophisten in der Kaiserzeit darzustellen. Gleichzeitig karikiert er die zeitgenössische rhetorische Praxis, indem er absurde Anlässe und Szenarien entwirft. Lukian verteidigt so nicht ohne Selbstironie auch sein eigenes literarisches Programm gegen (imaginäre) Ankläger und Kritiker.
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