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Starke Gegensätzlichkeit bestimmt die Charaktere der Hauptgestalten dieser Erzählung. Mangelndes Selbstvertrauen hier steht übertriebener Selbsteinschätzung dort gegenüber: das offenresolute Bekenntnis der intellektuell ebenbürtigen Sabine Schleheim zu Emil Gräsler, dem Badearzt, verwirrt den dadurch unsicher Gewordenen und läßt ihn seine Selbstbestätigung bei einer ändern, dem Mädchen Katharina, suchen; er findet sich, »gleichsam aus sich selbst erwachend, immer an anderer Stelle, als er wollte« (Stefan Zweig); doch bei aller Unsicherheit seiner selbst erlebt er Entwicklung und Folgen seines Handelns und seines Zögerns voller Anteilnahme.
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Der Untertitel - "Ein Sommerferienheft" - ist nicht ohne Ironie zu lesen: denn eine Rübenzuckerfabrik leitet ihre Abwässer in den Mühlbach, verunreinigt den Wasserlauf, erfüllt die Gegend mit Gestank und bringt so Gewerbe und Menschen zu Tod. Ein Bild aus der Gründerzeit, ein Buch gegen das hemmungslose Erfolgsstreben von 1884 - und doch keineswegs ohne Aktualität.
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