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Kriminalpolitik wird von den Autoren des Buches als ein Politik-Programm verstanden, welches die Strategien, Taktiken und Sanktionsinstrumente beschreibt, mit denen die Institutionen der Inneren Sicherheit eine Optimierung der Verbrechenskontrolle zu erreichen versuchen. Derzeit sind Tendenzen zu beobachten, wonach sich die bislang national und staatlich ausgerichteten Kriminalpolitiken „entgrenzen“: sichtbar vor allem in der zunehmenden Europäisierung der Inneren Sicherheit, beobachtbar aber auch anhand der steigenden Einbeziehung kommerzieller Akteure in die Produktion öffentlicher Sicherheit. In diesem Sinne verliert der Staat an originären Handlungs- und Eingriffsbefugnissen. Zugleich ist aber paradoxerweise festzustellen, dass die Tendenzen umfassender gesellschaftlicher Kontrollen insgesamt zunehmen. Dies betrifft einerseits die Spezialisierung und Technisierung der Strafermittlung und der Kriminalprävention (z. B. elektronische Überwachung von Telekommunikations-Infrastrukturen), andererseits expandieren durch die Verwischung der Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem die sozialen Kontrollinstrumente. Die Bürger avancieren selbst zu Akteuren kriminalpolitischer Kontrolle.
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In der aktuellen sicherheitspolitischen Diskussion überschlagen sich seit den Terroranschlägen von New York, Madrid und London die Vorschläge seitens der Politik, wie Sicherheit gewährleistet werden kann. Es werden zum Teil drastische Maßnahmen empfohlen und auf den Gesetzesweg gebracht, die gravierende Auswirkungen auf das rechtsstaatliche und politisch verfasste System, nicht nur der Inneren Sicherheit, sondern auch des gesamten gesellschaftlichen Systems der Bundesrepublik enthalten. Zudem werden die unterschiedlichsten technischen Begriffe diskutiert, bei denen die Kenntnisse über Folgewirkungen und die Verkettungen von nicht intendierten Wirkungen oftmals diffus sind. Das "Wörterbuch zur Inneren Sicherheit" verfolgt die Zielsetzung, die wichtigsten der in der Diskussion befindlichen Begriffe zusammenzufassen und entsprechend aufzubereiten.
Political science. --- Sociology. --- Political Science. --- Sociology, general.
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Der Band diskutiert die Tätigkeit der Verfassungsschutzbehörden im Spannungsverhältnis zwischen administrativer Leistungsfähigkeit und demokratischer Kontrolle. Das Verhältnis zwischen beiden Anforderungen hat zwar von Beginn an in der Sicherheitspolitik für Konflikte zwischen Befürwortern und Gegner des Verfassungsschutzes gesorgt. Aber gerade infolge hochgradig sicherheitsrelevanter Ereignisse (wie insb. 9/11, NSU) steht der Verfassungsschutz in einem besonderen Maß im Kreuzfeuer der Kritik. Das vorliegende Werk gibt einen Überblick sowohl über die allgemeinen Strukturen und Prozesse des Verfassungsschutzes als auch über aktuelle Fragen zur Effektivität und Transparenz der Verfassungsschutzämter. Dabei werden in ausgewogener Weise verschiedene Reformperspektiven präsentiert und diskutiert. Der Inhalt · Das Für und Wider des Verfassungsschutzes · Die Institution ‚Verfassungsschutz’ unter Legitimationsbedingungen · Gegenwärtige Probleme und Problemlösungen der Verfassungsschutzämter Die Zielgruppen · PolitikwissenschaftlerInnen · RechtswissenschaftlerInnen mit dem Schwerpunkt Staats- und Verfassungsrecht · PraktikerInnen in den Sicherheitsbehörden · MedienvertreterInnen Die Herausgeber Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange ist Präsident und Professor der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Jens Lanfer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Universität Witten/Herdecke. .
Comparative politics. --- Public administration. --- System safety. --- Comparative Politics. --- Public Administration. --- Security Science and Technology.
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Das Buch gibt einen Überblick über die vielfältigen Interpretationen der Sicherheitskultur innerhalb und zwischen den einzelnen Fachdisziplinen und fasst den aktuellen Stand der Sicherheitsforschung zusammen. Namhafte Experten erläutern in ihren Beiträgen die Konzepte, Anwendungsfelder und den Umgang mit Sicherheitskulturen in den Bereichen Kultur, Natur und Technik, Politik sowie Wirtschaft und Medien. Der Inhalt Mit Beiträgen von Hartmut Aden, Manfred Andexinger, Heinz-Willi Brenig, Peter Buchner, Christopher Daase, Frank Ehl, Christian Endreß, Simon Falke, Martin Feißt, Dirk Freudenberg, Bernhard Frevel, Lars Gerhold, Daniela Giebel, Rita Haverkamp, Stephan Heinrich, Andrea Jerković, Tobias John, Julian Junk, Matthias Kettner, Thomas Kox, Jens Lanfer, Hans-Jürgen Lange, Matthias Link, Simon Ludäscher, Valentin Rauer, Annette Ripper, Alexander Siedschlag, Robin Sturmeit, Christina Terberl und Michaela Wendekamm. Die Zielgruppen: · FachwissenschaftlerInnen · PraktikerInnen · Journalisten · Studierende Die Herausgeber Dr. Hans-Jürgen Lange ist Professor für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke. Michaela Wendekamm ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dr. Christian Endreß war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke und arbeitet seitdem für eine große Unternehmensgruppe in Mülheim an der Ruhr.
Political science. --- Comparative politics. --- Political Science. --- Comparative Politics.
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Die neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie der weltweite islamistische Terrorismus, aber auch der drohende Klimawandel und die daraus hervorgehenden Naturkatastrophen führen zu weit reichenden Veränderungen im System der Inneren Sicherheit. Standen bislang hauptsächlich der Bereich der staatlichen Sicherheit im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit, gewinnen nun auch weitere Bereiche zunehmend an Bedeutung. Der Sammelband widmet sich dem Bevölkerungsschutz und seiner Integration in die Innere Sicherheit. Im Vordergrund steht das Phänomen der Versicherheitlichung. Dabei wird Bevölkerungsschutz als der über den Katastrophenschutz hinausgehende Begriff verstanden. Dementsprechend soll folgenden Fragestellungen nachgegangen werden: Welche Rolle muss das System des Bevölkerungsschutzes zukünftig in der föderalen Sicherheitsarchitektur einnehmen? Auf welche Herausforderungen bzw. Schadensszenarien müssen sich die relevanten Akteure sowie die Bevölkerung einstellen? Mit Beiträgen von Peter Buchner, Frank Ehl, Christian Endreß, Wolfram Geier, Henning G. Goersch, Christoph Gusy, Dieter Kugelmann, Philipp Kuschewski, Hans-Jürgen Lange, Frank Lasogga, David Marten, Annalena Okoniewski, Kristine Pohlmann, Sylvia Pratzler-Wanczura, Alexander Siedschlag, Michaela Wendekamm Die Zielgruppen FachwissenschaftlerInnen PraktikerInnen Journalisten Studierende Die Herausgeber Dr. Hans-Jürgen Lange ist Professor für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke. Michaela Wendekamm ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dr. Christian Endreß war Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement der Universität Witten/Herdecke.
Political science. --- Comparative politics. --- Political Science. --- Comparative Politics. --- Civil defense.
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