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Mit dem Verlust eines geistigen und religiösen Zentrums geht in letzter Konsequenz die Selbstbezüglichkeit der Kunst einher. Dies stellt Achim Küpper anhand des literarischen Werkes von E.T.A. Hoffmann dar. Mit großer Detailgenauigkeit analysiert er die beiden Erzählungen Das Fräulein von Scuderi und Doge und Dogaresse und liefert so in der Diskussion um die ,Modernität´ des Autors eine bislang unbekannte Fülle an Belegen. Die Studie deckt ein umfassendes Gesamtsystem von literarischen und außerliterarischen Verweisen auf und macht immanente Bezugnahmen auf andere Werke als verborgene Wege der Selbstreflexion in Hoffmanns Texten sichtbar. Achim Küpper stößt dabei auf Widersprüche, weist Bruchstellen im Inneren der Texte nach, die gerade jenen Ort bezeichnen, wo nicht Gott ist, und die auch vor dem Hintergrund der Zeit um 1800, ihrer Umbrüchen und Erschütterungen gelesen werden, ohne sie allerdings auf diesen einen historischen Ursprung zu fixieren. Auf diese Weise beschreibt die vorliegende Studie an Hoffmanns Werk zum ersten Mal das Erscheinen einer Poesie, die sich selbst spiegelt, und nicht Gott.
Hoffmann, E T A --- Criticism and interpretation --- Hoffmann, E. T. A. --- Hoffmann, Ernst Theodor Wilhelm, --- Gofman, Ėrnst Teodor Amedeĭ, --- Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus, --- Gofman, Ė. T. A. --- Hoffman, E. T. A., --- Huo-fu-man, En-ssu-tʻe Tʻai-ao-to-erh Wei-lien-huo-a-ma-tiu-ssu, --- Huo-fu-man, --- Hofmanis, E. T. A., --- Гофман, Эрнст Теодор Амадей, --- האפמאן, ע. ט. --- האפמען, ע.-ט --- Criticism and interpretation. --- Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus --- Hoffmann, E. T. A. - (Ernst Theodor Amadeus), - 1776-1822 - Criticism and interpretation --- Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus (1776-1822) --- Critique et interprétation --- Hoffmann, E. T. A. - (Ernst Theodor Amadeus), - 1776-1822
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"Aber jeden Tag soll zumindest eine Zeile gegen mich gerichtet werden wie man die Fernrohre jetzt gegen den Kometen richtet." Franz KafkaIm Spannungsfeld von Schrift und Medialität gewinnt das Schaffen Franz Kafkas eine gleichermaßen profunde wie paradoxe Dynamik: Zwischen Schreibprozess und Schriftprodukt entsteht eine Bewegung, indem bereits Bestehendes durch Bezugnahmen auf eigene wie fremde Texte und Medien immer wieder von Neuem um- und weitergeschrieben wird. Diesem Zusammenhang ist das vorliegende Buch gewidmet, das 100 Jahre nach Kafkas Tod die unverminderte Aktualität seines Werks betont.Im Fokus stehen zentrale Schlüsseltexte eines der wichtigsten Werke der Weltliteratur: von den großen Romanen über die vielfältigen Erzählungen und Kurzprosaformen aus sämtlichen Schaffensphasen bis hin zu Kafkas autobiografischem Schreiben in seinen Briefen und Tagebüchern. Unter dem Aspekt von Schrift und Medialität werden dabei sowohl Beziehungen der literarischen Texte zu anderen visuellen bzw. auditiven Medien wie Bild- und Klangelementen oder Filmen als auch die Medialität der Schrift an sich verhandelt, ergänzt etwa um die verwendeten Materialien wie Papier, Bleistift oder Federhalter und ihre Relevanz für ein existenzielles, als Lebensprojekt angelegtes Schreibprogramm.
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Sociology of culture --- Mass communications --- German language --- Thematology
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Was geschieht, wenn die Meeresreise misslingt, wenn das mit so vielen Hoffnungen verbundene Abenteuer scheitert? Nicht zufällig gelten Schiffbrüche und -untergänge, wie sie Literatur und Film beschreiben, als suggestive Metaphern eines katastrophischen Denkens.Meer und Schifffahrt sind uralte Bedeutungsträger menschlicher Belange, Geschicke und Geschichte(n), die Fahrt zur See ein Topos der Zuversicht und der Utopie. Manchmal geht die forschrittsfrohe Unternehmung übel aus. Dann führt der Aufbruch nicht zu neuen Ufern und auch nicht zurück in den heimatlichen Hafen, sondern die Reise stagniert in tödlicher Windstille, führt zu lebensbedrohlicher Seenot oder endet im schlimmsten Fall im Schiffbruch als ultimativem Untergang der abenteuerlichen Hoffnungen. Die Literatur erzählt seit Homer von Irrfahrten, von Stürmen, von Flauten, von Untergängen und von glücklichen Rettungen; Seestücke mit Havarien gehören zum unveräußerlichen bildkünstlerischen Bestand, um die prekären Status des Menschen zu veranschaulichen; der Film des 20. und des 21. Jahrhunderts hat sich den spektakulären Untergang der Titanic so wenig entgehen lassen wie die abenteuerliche Jagd auf den weißen Wal. Der Untergang freilich zieht in seinen Sog auch jene Bereiche, die sich aus dem maritimen Komplex metaphorisch versorgt haben: Staatstheorien, Heldenepen, Konzepte des Piratischen und des Liquiden, der Turbulenz, des Flexiblen und des Nomadischen. Zahlreiche internationale Experten vermessen das nautische Desaster aus literatur-, medien-, sozialwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive.
Naufrages --- Mer --- Dans la littérature.
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Malgré leurs apparences contraires, la guerre et le jeu ont des rapports multiples et intimes. En trois sections thématiques (historique et politique, littéraire, médiatique), cet ouvrage entreprend de décrire leurs connexions à l’ère moderne. La guerre classique, comme le jeu de Stratego ou les échecs, repose sur des champs réglés et symétriques. Avec la guerre moderne, cet espace agonal d’un combat « chevaleresque » comme jeu « noble » (Huizinga) cède sa place à un espace de la terreur et de la mort aléatoire et sans limites. Le terrorisme actuel s’apparente à un jeu de hasard mortel. La stratégie nucléaire, quand bien même fondée sur la théorie des jeux et un équilibre statistique, demeure aujourd’hui un pari macabre et fatal. Ce livre offre une réflexion dynamique et transversale sur les multiples facettes culturelles de cette relation paradoxale qui lie le jeu et la guerre moderne : de Naudé concevant le peuple comme un pion manipulé par un souverain démiurge, aux analogies médiatiques entre musique et guerre dans le documentaire filmique Heavy Metal in Baghdad, en passant par Schlieffen élaborant sa stratégie dans des Kriegsspiele militaires, ou encore par le Jeu de la Guerre de Debord et son adaptation « situationniste » en wargame informatique. Au final, Guerre et jeu offre une grille de lecture des grands équilibres et déséquilibres politico-stratégiques de notre monde et de l’histoire aux aléas d’une guerre hasardeuse.
Military art and science --- War games --- Strategy --- Strategy (Philosophy) --- Play (Philosophy) --- War (Philosophy) --- Art et science militaires --- Jeux de guerre --- Stratégie --- Stratégie (Philosophie) --- Jeu (Philosophie) --- Guerre (Philosophie) --- Philosophy --- Philosophie --- Stratégie --- Stratégie (Philosophie) --- History --- histoire militaire --- histoire politique --- guerre --- terrorisme --- stratégie --- jeu
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Das Hasard kann als eine zentrale Metapher der Moderne verstanden werden. An ihm wird nicht nur ein tiefer Widerspruch zwischen Providenz und Kontingenz, Wahrscheinlichkeitsberechnung und Unberechenbarkeit, Sinnverlangen und Sinnverlust erkennbar, dem Bild von dem Leben und der Welt als Glücksspiel sind zugleich eine Fülle spezifi sch moderner Erfahrungen eingeschrieben: die Zweckentbundenheit des Spiels, die Haltlosigkeit, der Macht- und Kontrollverlust des Spielers, die Diskontinuität und Arbitrarität des Hasards, das Spiel als Wiederholung und ewiger Neuanfang u.v.m. Das Hasard wird – nicht zuletzt auch durch seine eigentümliche Verbindung mit Spekulation, Infl ation, Rezession – zu einem Krisensymptom ersten Grades. Der vorliegende Band versucht, die erstaunlich reichhaltige Geschichte des Hasardspiels in der deutschsprachigen Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart zusammenzutragen. Anhand von Einzelbeiträgen zu unterschiedlichen, teils bekannten, teils weniger bekannten Autoren und verschiedenen Stationen der Spielthematik verzeichnet und deutet der Band damit eine Geschichte, die zugleich auch Einsichten liefert in den literarischen Umgang mit Erfahrungen von Zufälligkeit, Sinnlosigkeit und Willkür – und die für die deutschsprachige Literatur in dieser Form bislang noch ungeschrieben war.
German literature --- Thematology --- Joueurs (jeux de hasard) --- Jeux de hasard --- Littérature allemande --- Dans la littérature --- Congrès. --- Thèmes, motifs --- Hasard --- Jeu --- Dans la littérature.
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German literature --- Czech literature --- Modernism (Aesthetics) --- History and criticism. --- History --- Kafka, Franz, --- Criticism and interpretation..
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