TY - BOOK ID - 136407715 TI - Instrumentalisierung : Zu einer Grundkategorie der Ethik der Mensch-Tier-Beziehung PY - 2020 SN - 3957437458 3957431883 PB - Paderborn Brill | mentis DB - UniCat KW - Tierethik KW - Kantianismus KW - Tierrechte KW - Tierwürde KW - Verdinglichung KW - Ausbeutung KW - Naturphilosophie KW - Bioethik KW - Human-Animal-Studies KW - animal ethics KW - Kantianism KW - Animal rights KW - animal dignity KW - objectification KW - exploitation KW - bioethics KW - environmental ethics UR - https://www.unicat.be/uniCat?func=search&query=sysid:136407715 AB - Instrumentalisierung ist zu einer zentralen moralischen Kategorie geworden, die über die Philosophie hinaus auch in Gesetzestexte und ethische Richtlinien eingegangen ist. Die vorliegende moralphilosophische Untersuchung beschäftigt sich mit der Instrumentalisierung von Tieren. Anlehnend an Immanuel Kant wird argumentiert, dass Instrumentalisierung nicht per se eine negative Kategorie ist, sondern dass zwischen moralisch zulässigen und moralisch unzulässigen Formen unterschieden werden muss. In einer kritischen Würdigung zeitgenössischer kantianischer Positionen, der Tierrechtstheorie und dem Konzept der Tierwürde werden die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Übertragung von Immanuel Kants Verbot der vollständigen Instrumentalisierung auf die Mensch-Tier-Beziehung herausgearbeitet. Im Rahmen einer vergleichenden Analyse wird gezeigt, wie die Phänomene Instrumentalisierung, Verdinglichung und Ausbeutung von Tieren zueinanderstehen. Darüber hinaus wird ein Vorschlag unterbreitet, wie zwischen zulässigen und unzulässigen Instrumentalisierungsmodi bei empfindungsfähigen Tieren unterschieden werden kann. ER -